Großes Architekturmodell 3D-Druck

🏙Städte greifbar machen

Stadtplaner greifen immer häufiger auf Architekturmodelle aus der additiven Fertigung zurück und lassen sich durch spezialisierte Dienstleister unterstützen. Architekten, Planer, Bauherren, Kunden und Bürger sprechen durch Modelle eine Sprache. In dieser Story wird der Weg vom digitalen Zwilling der Stadt hin zum physischen Großmodell gezeigt.

1. 3D-Rohdaten der Stadt

Um Gebäudekomplexe oder ganze Städte greifbar zu machen, müssen 3D-Daten vorliegen. Häufig bieten Städte oder Kartendienstleister entsprechende Daten zum Download an.

Digitale 3D-Karte von Berlin - Rohdaten

2. Passenden Ausschnitt wählen und Daten ggf. reparieren

Aus dem großen Stadtmodell der Rohdatei wird im nächsten Schritt der benötigte Ausschnitt eingegrenzt und auf die spätere Zielgröße (in diesem Beispiel 40x40cm) konstruiert. 
In dieser Stufe werden auch notwendige Reparaturen am 3D-Modell vorgenommen. Diese Korrekturen sind dann erforderlich, wenn beim Export des 3D-Modells Flächen nicht geschlossen werden und diese sonst nicht als Volumenkörper behandelt werden.

Kleiner 3D-Kartenausschnitt

3. Modell in druckbare Größe aufteilen

3D-Drucker haben einen begrenzten Bauraum. Um dennoch das gewünschte Modell zu realisieren, muss der digitale Zwilling aufgeteilt werden (z. B. in vier einzelne Modelle mit je 20x20cm Kantenlänge). Dieses Vorgehen hat einen weiteren Vorteil: Sollte es zu einem ungeplanten Anlagenstopp kommen, ist nur das jeweilige Teilmodell betroffen.

Aufgeteiltes 3D-Kartenmodell in kleinere Elemente

4. Druck der Modellkomponenten

Nachdem das große virtuelle Stadtmodell aufgeteilt wurde, können die einzelnen kleineren Elemente gedruckt werden. Je nach Größe und Komplexität kann der Druck eines einzelnen Elements 10 Stunden oder auch 1,5 Tage dauern.

Additiv hergestelltes 3D-Element eines großen Stadtmodells.

5. Fertigstellung aller Architekturelemente

Sind alle Elemente hergestellt, erhält man einen ersten Eindruck des gesamten Modells. Der Detailgrad und die Genauigkeit ist im Gegensatz zu einer händischen Herstellung aus Holz, Pappe, Schaumpolystyrol, Styrodur oder Gips höher, da die exakten Stadtdaten im 3D-Druck wiedergegeben werden. 

Aufgeteiltes Architekturmodell aus dem 3D-Drucker

6. Vereinigung aller Modellelemente

Im letzten Schritt werden alle Elemente vereint. Hierzu eignet sich hochfester Epoxidharzkleber (2-Komponentenkleber). Nun kann das fertige Modell in Händen gehalten werden.😊

Großes 3D-Modell der Stadt Berlin

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