3D-gedruckter Wasserhahn mit einzelnen Strahlrohren

🛁3D-Druck im Sanitärbereich

3D-Druck findet immer mehr im Sanitärbereich Anwendung. Zwei Beispiele der additiven Fertigung zeigen die Möglichkeiten im Bereich SHK (Sanitär, Heizung, Klima).

Wasserhahn aus dem 3D-Drucker

3D-Metalldruck Wasserhahn

Metalldruck-Wasserhahn von DXV

Der mit Designpreisen ausgezeichnete 3D-gedruckte Wasserhahn aus Metall gehört zu einem Portfolio von Armarturen aus dem 3D-Druck der Firma DXV. Dieser Wasserhahn wurde mit dem DMLS-Verfahren hergestellt (Direct Metal Laser Sintering). Der Listenpreis wird beim Hersteller mit stolzen $18,360.00 angegeben.
Quelle: https://www.dxv.com/product/shadowbrook-bathroom-faucet

3D-Gedruckter Wasserhahn aus PLA

Wasserhahn-Modell aus PLA

Für Testzwecke wurde der obere Teil des DXV-Wasserhahns mit Hilfe von PLA nachgedruckt, um die visuelle Wirkung zu erhalten. Es ist somit möglich, günstige Modelle von extravaganten Designs vorab zu drucken, bevor man diese für Endkunden mit einem finalen Verfahren realisiert.

Passgenaue Rohrabdeckungen

Rohrabdeckung, nicht passend

Nach Rohrarbeiten müssen manchmal größere Arbeitsflächen abgedeckt werden. Je nach Größe der Arbeiten gibt es hierfür besondere Anforderungen an die Größe der Manschette/Rohrabdeckung. In diesem Fall gab es keine entsprechende Abdeckung käuflich zu erwerben.

3D-Gedruckte Rohrabdeckung (einfacher Kegel)

Mit Hilfe des 3D-Drucks ist es möglich, individuelle Abdeckungen im Sanitärbereich zu produzieren. Somit können Rohrübergänge weitestgehend abgedeckt werden - je nachdem, wie die Anforderungen des Kunden sind. In diesem Fall wurde in der ersten Iteration eine einfache kegelförmige Hülle entwickelt, die günstig zu produzieren ist.

Animation einer kegelförmigen Rohrabdeckung mit breitem Basisrand und bemaßten Dimensionen. Renderbild 3D-Druck.

Zur Vorbereitung für eine finale Abdeckung wurden die genau benötigten Dimensionen mit einem Konstruktionstool erzeugt. Im Bild ist ein bemaßtes Renderbild zu sehen. Darauf ist ebenfalls der innenliegende Stützring zu sehen. Mit dessen Hilfe bleibt die Abdeckung in einer exakten Position, ohne dass sie mit weiteren Bindemitteln an der Wand befestigt werden muss.

Rohrabdeckung aus dem 3D-Drucker mit Manschette

In der finalen Iteration wurde der vorher geplante innenliegende Rohrabschnitt mit realisiert, damit die Manschette fest sitzt. Zudem wurden die Kanten weiter verrundet und ein breiter Rand an der Basis gewählt, der den eigentlichen Kegel nicht vergrößert. Eine derartige individuelle Lösung war nicht käuflich und konnte nur mit Hilfe eines 3D-Drucks realisiert werden.

Gastbeitrag im Sanitär-Magazin

Weitere spannende Ideen, bei denen die additive Fertigung im Sanitärbereich hilfreich ist, gibt es im aktuellen Si-Magazin. Viel Spaß beim Lesen🙂
Download Gastbeitrag

Link zum Onlineartikel: https://www.si-shk.de/3d-druck-im-shk-bereich/150/23483/408674
Quelle: Holzmann Medien GmbH & Co.KG
Urheber: Stefan Klaußner, M.Sc.

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